Allan Simonsen
 




Der kleine Dribbelgott aus Dänemark erlebte mit  Borussia Mönchengladbach in den 70er Jahren ein goldenes Jahrzehnt. Unter seinem harten Trainer Hennes Weisweiler verzauberte er die Gegner und gewann mit der "Fohlenelf" 3 Meistertitel und 2 Mal den Uefa-Cup.

Sein Trainer entdeckte ihn 1972 beim Olympia-Turnier in München. Zunächst hatte der kleine schmächtige Stürmer große Anlaufschwierigkeiten und brachte es nur auf 2 Tore in den ersten beiden Spielzeiten. In der Saison 1974/1975 ging jedoch sein Stern auf und er schaffte den Durchbruch. Mit seinen Dribblings verzauberte er urplötzlich die Bundesliga und erzielte 18 Tore in 34 Spielen.

Auch auf internationaler Bühne ließ er einen Gala-Auftritt nach dem anderen folgen, bis hin zum Uefa-Pokalsieg gegen Enschede, als man zum ersten Mal den Pott nach Deutschland holte. Zusammen mit Jupp Heynckes bildete er den "Traumsturm" Europas.

1977 kam ihm als erstem dänischen Spieler die Ehre zuteil zum besten Spieler Europas gewählt zu werden. 1979 wechselte er für 1,2 Millionen Mark in Richtung Spanien zum FC Barcelona.
Auch dort pflasterten Titel seinen Weg. 1981 holte er den spanischen Pokal und 1 Jahr später den Europapokal der Pokalsieger.

Ein Beinbruch bei der EM 1984 in Frankreich bedeutete quasi das Ende der großen internationalen Karriere Simonsens. Die letzten Stationen waren Charlton Athletic und sein Heimatverein Velje BK.

Der 56-malige dänische Nationalspieler blieb dem Fußball jedoch treu und trainierte 8 Jahre lang die  Faröer-Inseln.

2003 engagiert er sich bei der nächsten "Fußballgroßmacht" Luxemburg, wo er einen Vertag bis zum Jahr 2005 hat.



Quelle: weltfussball.de






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